Tumorbedingte Fatigue Manual für Psychotherapeuten

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Das Manual zu therapeutischen Hilfen beim tumorbedingten Fatigue-Syndrom. Eine anhaltende Erschöpfung als Begleit- oder Folgeerscheinung einer Krebserkrankung, ist ein multidimensionales Krankheitsbild und bringt eine starke Beeinträchtigung der Funktionskreise der betroffenen Patienten mit sich und erfordert ein multidimensionales Vorgehen.

Artikelnummer: 2000 Kategorie:

Beschreibung

Tumorbedingte Fatigue

Manual für Psychotherapeuten

Das tumorbedingte Fatigue-Syndrom, eine anhaltende Erschöpfung als Begleit- oder Folgeerscheinung einer Krebserkrankung, ist ein multidimensionales Krankheitsbild und bringt eine starke Beeinträchtigung der Funktionskreise der betroffenen Patienten mit sich. Die Beschwerden zeigen sich vielfältig und können die kognitive, emotionale sowie körperliche Ebene betreffen. Wie stark und auf welcher Ebene die Symptomatik ausgeprägt ist, ist ebenfalls interindividuell und variiert in der zeitlichen Dimension.

Die Symptome können durch Anstrengungen verstärkt werden

Kernsymptomatik ist eine anhaltende Müdigkeit oder Erschöpfung, die in keinem Verhältnis zu vorangegangenen Aktivitäten oder körperlicher Anstrengung steht und zu einer erheblichen Reduktion des Aktivitätsniveaus führt. Die Erschöpfung ist auch mit angemessenem Schlafzyklus und Erholungsphase nicht auszugleichen und kann bis zur Bettlägerigkeit führen. Die Symptome können durch jegliche Arten von Anstrengungen oder Stress verstärkt werden. Oft ähneln die berichteten psychischen Symptome einer Depression mit Angstzuständen, Hoffungslosigkeit, Antriebslosigkeit und Traurigkeit, die durch begleitende Fatigue-Erscheinungen noch weiter verstärkt werden können. Des Weiteren können starke Konzentrations- und Gedächtnisstörungen auftreten, die einfache Alltagsabläufe von Patienten extrem erschweren und die Lebensqualität maßgeblich einschränken.

Dringlichkeit einer angemessenen Behandlung des Syndroms

Die Entstehung des Fatiguesyndroms ist multifaktoriell und kann mehrere Phasen durchlaufen. Meist beginnt die Erschöpfung bereits in der „Schockphase“ der Diagnosestellung, wird verstärkt durch tumorbedingte körperliche Veränderungen hervorgerufen und in der Therapie und Behandlung durch Nebenwirkungen manifestiert. So spielt das Fatigue-Syndrom in jedem Abschnitt der Krebserkrankung eine Rolle – von der Diagnosestellung, über die Behandlung und Nachsorge bis hin zur Palliativ-Versorgung. Oft verschwinden die Symptome nach der Krebsbehandlung innerhalb weniger Monate wieder. Es hat sich jedoch auch gezeigt, dass das Fatigue-Syndrom auch nach Abschluss der Behandlung und Vollremission des Tumors chronifizieren und keine angemessene Erholung stattfinden kann. Die komplexen Entstehungsbedingungen und die Relevanz des Syndroms über alle Phasen der Krebserkrankung hinweg bestätigen die Dringlichkeit einer angemessenen Beachtung und Behandlung des Syndroms. Dies ist nicht nur zur Verringerung der Fatigue-Symptomatik bedeutend, sondern auch im Hinblick der gesamten Krebsbehandlung, da durch die körperliche sowie die psychische Beeinträchtigung die „Compliance“ im Behandlungsprozess leiden kann. Durch die starke Beeinträchtigung der körperlichen Leistungsfähigkeit sowie der mentalen Instabilität fällt es Patienten oft schwer, die nötigen Versorgungsmaßnahmen innerhalb der Krebsbehandlung wahrzunehmen. Dies ist verständlich und oft sind die Ressourcen durch die Dauerbelastung des Symptomkomplexes der Patienten aufgebraucht und können nur schwer wieder hergestellt werden. Trotz der Komplexität und Komorbidität der Krankheitsbilder gibt es aber therapeutische Behandlungsmöglichkeiten, die zu einer Reduzierung der Fatigue-Symptomatik führen und diese sollte daher nicht unbehandelt bleiben. Ein wichtiger Unterstützungsfaktor bildet die Hilfe zur Selbsthilfe im gesamten Prozess von der Diagnose bis zur Nachsorge. Die Stärkung des Selbsthilfepotentials der Patienten hat den Vorteil, dass der Patient sich eigenständig ohne die direkte Betreuung von Therapeuten oder psychosozialer Hilfe mit passenden Materialien auseinandersetzen kann. Der Patient wird dazu angeleitet, Zeit und Energie darauf zu verwenden, Übungen zu Hause durchzuführen und sich inhaltlich mit der Erkrankung auseinander zu setzen. Dies hat auch unter ökonomischen Gesichtspunkten einen Vorteil für die Patienten, da über die therapeutischen Behandlungsstunden hinaus Wissen und praktische Erfahrung erweitert werden können.

Behandlungsbegleitende Therapie zur Tumorerkrankung

Dieses Manual soll eine behandlungsbegleitende Therapie zur Tumorerkrankung ermöglichen, die auf mehreren Ebenen die Symptome der Fatigue reduziert. Da der Symptomkomplex der Fatigue so vielschichtig ist, werden neben psychotherapeutischen Maßnahmen der Verhaltenstherapie, ebenfalls Achtsamkeitsübungen und körperliche Aufgaben in die Therapie mit aufgenommen. Ergänzend können körperorientierte Verfahren erreichen, dass die Regulationsfähigkeit des autonomen Nervensystems der Patienten wieder hergestellt werden kann.

Dieses Manual soll nun ganzheitlich an den Beschwerden in den verschiedenen Funktionskreisen der Patienten ansetzen. Es basiert auf Kognitiven Verhaltenstherapeutischen Verfahren mit dem Ziel, die passive Krankheitsbewältigung und die syndromspezifische Krankheitswahrnehmung zu korrigieren bzw. zu modifizieren. Ergänzend können körperorientierte Verfahren erreichen, dass die Regulationsfähigkeit des autonomen Nervensystems der Patienten wieder hergestellt werden kann, Hinweise dazu im Anhang „Körpertherapeutische Verfahren“).

Das psychoedukative Verfahren ist in sieben Bausteine aufgegliedert, die sich inhaltlich ergänzen und eine Wechselwirkung entfalten. Die Bausteine müssen nicht in der vorgegebenen Reihenfolge angewendet werden, sondern können je nach den Bedürfnissen des Patienten variiert und kombiniert werden. Die sieben Bausteine sollen die Patienten ebenfalls anleiten, Methoden zu erlernen, sich selber helfen zu können. Des Weiteren werden drei Grundlagenbausteine der Therapie erläutert. Hier handelt es sich um unterstützende, aufarbeitende und entlastende Psychotherapie, welche die spezifischen Belastungsbereiche der Krebs-Fatigue-Patienten unterstützen sollen. •

Für wen ist das Manual geeignet?

Dieses Manual richtet sich an Therapeuten, um den Umgang mit Krebs-Fatigue-Patienten zu schulen, über das Störungsbild aufzuklären und gezielte Therapieinterventionen anzuleiten. Dieses Manual soll diese Lücke schließen und spezifische Schritte der Behandlung in Form von Bausteinen darlegen, die sich nach den Bedürfnissen der Patienten richten.

Der flexible Aufbau des Programms ermöglicht eine individuelle Anpassung der geeigneten Intervention an die Bedürfnisse des Patienten.

Hinweis: Alle Materialien für die Durchführung des Programms mit Ihren Patienten werden ausführlich gegliedert dargestellt und erläutert. Fragebögen und Handouts können einzeln oder gesammelt heruntergeladen werden.

Laut neuesten epidemiologischen Studien ist damit zu rechnen, dass durch das Fatiguesyndrom bei Covid 19 Patienten sich die Zahl der CFS Patienten fast verdoppeln wird.

Das zeigt die dringende Relevanz, sich als Psychotherapeut*in mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

Deshalb biete ich mein Manual bis Ende des Jahres 2021 zum Einführungspreis an.

 

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Zusätzlich biete ich eine Online Supervision an, in der Sie nochmals Detailfragen erörtern können. Dann erhalten Sie auch Zugriff auf ein vorgefertigtes Muster der Aufstellung des Therapieplans und der Therapieschritte für die Gutachter der Krankenkasse, um den Prozess des Therapieantrags bei der Krankenkasse zu vereinfachen.

Ihre Anbieteradresse als ein mit der Krebs- Fatigue Erkrankung vertrauter Therapeut kann ich dann auch auf meinen Internetseiten einfügen. Details dazu werden in der Supervisionssitzung besprochen.

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